Optimierung auf maximale Kompatibilität

Um eine Webseite auf maximale Kompatibilität mit den verschiedenen Browsern und Betriebssystemen zu optimieren, empfielt es sich generell, auf alles zu verzichten, das nicht zwangsweise notwendig ist, aber möglicherweise von dem einen oder anderen Browser nicht unterstützt wird.

Flash

Derzeit gibt es auf dem Markt keine wirkliche Alternative zur Darstellung von Flash-Dateien als das von Macromedia© angebotene Browserplugin. Nicht jeder Benutzer kann oder darf auf seinem Rechner dieses Plugin installieren. Außerdem zeigen die im Netz verfügbaren Flashanimationen, dass nicht jeder Flashprogrammierer bedacht hat, dass auch langsame Computer unterwegs sind. Ruckelnde Diashows sind die Folge, anstatt flüssig laufende Animationen. Auch das hat bei dem einen oder anderen Anwender dazu geführt, dass er das Flashplugin ein für allemal deinstalliert hat.

Um Flash zu umgehen, kann man in einigen Fällen die Animation mit JavaSkript schreiben.

PNG-Dateien

PNG Dateien bieten mit bis zu 32-Bit pro Pixel (3x 8 Bit für rot, grün und blau und 1x 8 Bit für den Alphakanal) ein oft ausreichendes Farbspektrum zur Speicherung von Bildern ohne Qualitätsverlust. Der zusätzliche 8-Bit-Alphakanal bietet zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten. Allerdings hat der weit verbreitete Microsoft© Internet Explorer© auch in Version 6.x noch Probleme damit dieses Bildformat darzustellen. Der Alphakanal wird in diesem Browser grau statt transparent dargestellt und auch die Farben stimmen nur in etwa.

Um PNG-Dateien zu umgehen muss man Kompromisse eingehen. GIF-Dateien bieten einen 1-Bit-Alphakanal aber nur 256 Farben. JPG-Dateien bieten 24-Bit-Farben aber kein Alphakanal.

PopUps

Wenn elementare Funktionen der Webseite nur über ein Popup verfügbar sind, kann es sein, dass der PopUp-Blocker des Browsers den Zugang zu diesen Funktionen verhindert. Der Microsoft© Internet Explorer© und der Mozilla Firefox haben beide in neueren Versionen standardmäßig einen PopUp-Blocker integriert. Dieser lässt sich zwar bei beiden Browsern auch deaktivieren, aber erwarten Sie als Webmaster nicht, dass das auch jeder Besucher Ihrer Webseite wegen macht. Auf Firmen-PCs sind manche Browsereinstellungen sogar für den Anwender manchmal garnicht zugänglich.

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